|
|
|
Agility - Fitnesstraining für Mensch und Hund Agility ist ein Sport für Mensch und Hund, bei dem der Hund lernt,
verschiedene Hindernisse wie Sprünge, Tunnel und die sogenannten
Kontaktzonen zu überwinden. Diese Hindernisse werden in immer wieder
wechselnder Reihenfolge als ein Parcours zusammengestellt, durch den der
Hundeführer seinen Hund führt. Es kommt hierbei vor allem auf die saubere Technik des Hundes an: Die Stangen der Sprunghürden sollten nicht herunter fallen, die Elemente des Weitsprungs dürfen nicht berührt werden und die Kontaktzonen von A-Wand, Steg und Wippe müssen mit mindestens einer Pfote des Hundes betreten worden sein. Aber auch die Schnelligkeit ist wichtig, zumindest auf Turnieren, denn dort gewinnt nicht nur der Hund mit den wenigsten Fehlern, sondern bei Fehlergleichstand der mit der schnellsten Zeit. Einteilung in Größen- und Leistungsklassen Für Agilityturniere werden die Hunde in verschiedene Größen- und
Leistungsklassen eingeteilt, um zum einen den Wettbewerb fair zu gestalten
und zum anderen weder Hund noch Hundeführer zu über- oder unterfordern. Es gibt drei Größenklassen, in die die Hunde je nach am Widerrist
gemessener Größe eingeteilt werden. Die Leistungsklasse A1, A2 und A3 bestimmt den Schwierigkeitsgrad des
Parcours und hat somit unterschiedlich hohe Anforderungen an Hund und
Hundeführer.
Die Hindernisse Es gibt, wie oben bereits angedeutet, mehrere verschiedene Hindernisse
beim Agility. Ein weiteres Sprungelement ist der Weitsprung, der aus 2 bis
maximal 5 Einheiten besteht, die hintereinander aufgestellt werden und so
keine hohe sondern eine lange Einheit bilden, die vom Hund ohne Berührung
übersprungen werden soll. Diese Elemente haben alle eine unterschiedliche
Höhe, sie werden der Reihe nach in aufsteigender Höhe aufgestellt, so dass
der Hund vor dem Sprung die komplette Länge sehen kann. Das dritte Sprunghindernis ist der Reifen, welcher vom Hund durchsprungen werden muss. Da er zumeist an Ketten aufgehängt ist, begehen viele Hunde den Fehler entweder unter dem Reifen durchzulaufen oder seitlich neben dem Reifen her zu springen. Beides gilt beim Turnier als Verweigerung. Die Kontaktzonenhindernisse sind der Steg, die Wippe und die A-Wand. Der Steg hat eine Höhe von 1,20 und 1,35 Metern und ist mit 30 cm ziemlich schmal, was für manche Hunde zu Beginn etwas unheimlich ist. Insgesamt besteht der Steg aus 3 Elementen: den zwei Rampen, die den Auf- und Abgang darstellen und dem geraden Mittelteil. Auf den beiden Rampen ist jeweils eine Kontaktzone am Ende eingezeichnet, die der Hund sowohl beim betreten wie beim verlassen des Stegs berühren muss. Tut er dies nicht, wird er mit einem Fehlerpunkt bestraft. Die A-Wand sieht - wie der Name schon sagt - aus wie ein großes A. Die zwei etwa 90cm breiten Außenwände sind mit einem rutschhemmenden Belag versehen, um den Hunden den Aufstieg zu erleichtern. Auch hier gibt es wieder je eine Kontaktzone an jedem Ende, die der Hund betreten muss, um das Hindernis fehlerfrei zu gehen. Insgesamt hat die A-Wand für Turniere bei allen Klasse, abgesehen von der A0 und der Seniorklasse, immer die einheitliche Höhe von 1,70m. Das dritte und schwerste Kontaktzonenhindernis ist die Wippe, bei der die Hunde nicht nur die Kontaktzonen am Anfang und am Ende betreten müssen, sondern auch den Kipppunkt der Wippe finden und sich während der Bewegung der Wippe selber ausbalancieren müssen.
Das wohl schwerste Hindernis im Agility ist der Slalom, der aus
8-12 hintereinander als eine Linie aufgereihten Stangen besteht, durch die
der Hund Slalom laufen muss. Hierbei muss er immer so anfangen, dass die
erste Stange an seiner linken Schulter ist und darf kein Tor auslassen.
|