Ein Hund möchte mehr erleben als tagein tagaus immer nur
den gleichen Weg zu gehen. Er möchte beschäftigt werden und das nicht nur
durch stupides Bällchen-Werfen.
Ein unausgelasteter Hund sucht sich seine Beschäftigung selber und fängt an,
Unsinn zu machen.
Richtige Auslastung bedeutet sowohl körperliche wie geistige Beschäftigung.
Hundesport eignet sich dafür hervorragend, weil man das eine mit dem anderen
verbinden kann.
Aber auch wenn du keinen Hundesport mit deinem Hund machen
möchtest, solltest du ihn beschäftigen.
Dafür eignen sich zum Beispiel Suchspiele. Entweder im Haus oder draußen im
Gras oder zwischen Laub Spielzeug oder Futter verstecken und es den Hund
suchen lassen.
Geplantes Spielen mit bestimmten Regeln kann auch eine gute
Auslastung sein. Der Hund soll zum Beispiel solange sitzen bleiben, bis du
ihm sagst, dass er laufen und das Spielzug holen darf. Und wenn er es dir
bringt, soll er es auch ordentlich in die Hand abgeben. Du kannst auch mit
der Anzahl der Spielzeuge variieren und mal in drei Richtungen etwas werfen
und deinen Hund nacheinander holen lassen - und du gibst vor, welches er
holen soll.
Oder aber natürliche Hindernisse zum klettern, darunter
kriechen, darauf oder darüber springen verwenden, das macht vielen Hunden
auch sehr viel Spaß.
Es gibt mittlerweile auch sehr viele "Denkspiele" für Hunde zu kaufen. Nina
Ottoson - Spiele sind ein typischer Vertreter, es gibt im Internet aber auch
andere Hersteller mit guten und zum Teil auch sehr preiswerten Ideen. Vieles
lässt sich auch selber nachbauen!
Solange der Hund sich nicht verletzten kann, sind der Fantasie keine Grenzen
gesetzt.
Wer sich mit dem Clickern vertraut gemacht hat, kann auch dieses als lustige
Auslastung nehmen und mit dem Hund gemeinsam Tricks erarbeiten. Auch hier
kannst du deiner Fantasie freien Lauf lassen!