26.07.2011 - Grüße von der Ostsee
Endlich Urlaub - die Fiery Tollers besuchen die Ostsee!!!
Sandstrand, Meer und Sonne, was wollen wir mehr?
Jyoti hat das Meer entdeckt! Und was tut eine Jyoti vor etwas schönem? Richtig, sie stellt sich hin zum fotografiert werden!
"Huch, das kommt ja auf mich zu!!! Komisches Ding, das Meer!"
Dass muss sie sich erst Mal genauer angucken... *plitschplatschblubb*
Jola, alter Meereshase und Wassernixe, ist schon längst im Meer gelandet und schwimmt fröhlich ihre Runden. Hin und her geschaukelt zu werden ist lustig!
Okay, das Meer schmeckt lustig und Jola hat Spaß... Dann kann sich Jyoti ja auch rein trauen! 1. Welle überlebt sie jedenfalls. Jyoti ist stolz!
Dann nichts wie rein ins nasse, salzige, wellige Vergnügen!
Geschaukelt werden vom Meer findet Jyoti richtig lustig! Nur Salzwasser im Auge ist doooof!
Schwimmen alleine ist ja langweilig - also den Tauchgang eingeschaltet und Spagetti (oder sowas in der Art) aus dem Wasser gefischt!
Meeres-Spagetti sind lecker! Und bestimmt auch sehr gesund!!! *Mjam*
Ich glaube, Jola möchte uns etwas zeigen.
Ja Jola, was hast du denn gefunden? Ah, einen Stein? Was eine Seltenheit hier am Strand!!!
Trockene Hunde am Meer? Nicht einfach, aber möglich!
Das war unser Urlaub an der Ostsee! Schön war's!
20.07.2011 - Such nach meinem Geruch!
Heute habe ich 3x je einen Gegenstand versteckt und Jyoti den suchen lassen.
Das hat gut geklappt!
Danach habe ich mehrere Sachen auf die Wiese gelegt, dabei aber nur einen ganz intensiv angefasst. (Die anderen habe ich mit Plastiktüte festgehalten)
Beim ersten Mal bringt Jyoti einfach einen, wird dafür aber nicht belohnt. Als ich sie nochmal schicke, nimmt sie wieder einen hoch, sucht dabei aber weiter. Spuckt den wieder aus, schnüffelt 3 Gegenstände ab und entscheidet sich für "meinen"!!!
Das Mal danach schnüffelt sie die Gegenstände gründlich ab und bringt dann den richtigen.
Das letzte Mal schnüffelt sie nur noch an dem neuen Gegenstand, der allerdings auch recht auffallend war. Aber sie hat daran geschnüffelt, bevor sie ihn aufgenommen hat!
19.07.2011 - Jyotis Kopf und die Geruchsidentifikation
Einen Gegenstand finden, der nach mir riecht? Eigentlich kein großes Problem für einen Hund!
Auch Jyoti findet, dass das eigentlich ganz einfach ist. Solange ich das Hölzchen im Wald unter Laub oder auf der Wiese zwischen hohem Gras verstecke, ist ihr klar: Nase an und schnell gefunden!
Nur sobald andere, neutrale Hölzchen ins Spiel kommen, hat sie ein Problem mit ihrem Kopf.
Ich vermute, sie macht dann nicht nur die Nase an sondern auch die Augen auf. Oje, oje, die sehen alle gleich aus! Stress pur fürs sensible rote Tierchen. Sie will dann gar nicht mehr suchen... Auch Leckerlies helfen nicht - da sucht sie die dann gerade so noch zwischendrin (in geduckter Haltung ;( ) und schleicht danach weg ohne weiter zu suchen...
Andere Gegenstände statt Hölzern dagegen ist kein Problem.
Ich frage mich, ob sie vielleicht weniger meinen Geruch als Holzgeruch mit der Suche verknüpft hat?
Ich habe heute eine Idee
wieder aufgegriffen, die ich im Winter schon mal hatte: Hölzchen drinnen unter Handtüchern verstecken. Was draußen geht, geht drinnen auch!
Jyoti hatte schon im Winter viel Spaß an dieser Sache, die ich eigentlich für Augenhund Jola angefangen habe, damit sie wirklich ihre Nase nutzen muss.
Zuerst gab es heute also mein Holz unter einem von 3 Handtüchern versteckt. Kein Problem, suchen macht Spaß!
Dann habe ich neutrale Hölzer aus einer Plastiktüte daneben gekippt und mein Holz wieder unter Handtüchern versteckt. Gute 50cm Abstand waren dazwischen, trotzdem leider: Stress!!!
Erst ging sie - schon nicht mehr ganz so freudig - zu den Handtüchern, fand das Holz nicht unter dem ersten Handtuch, was sie abschnüffelte, gab auf und schlich wieder weg. "Ich kann das nicht, hiiilfe!"
Versuch Nummer 2: 1 Handtuch mit Holz dadrunter, ich habe es ganz deutlich dadrunter versteckt. Beim 1. Mal noch unsicher, findet dann aber schnell das Holz. Das 2. mal dann schon sicher. Puhhh, es klappt!
Dann habe ich das nächste Handtuch wieder mit dazu gelegt. Blockade im Hundehirn gelöst, es klappt immer noch!
Schließlich habe ich den Abstand zu dem Haufen verringert, mein Holz lag aber unter dem (vermutlich) 1., was sie abschnüffeln würde. Ich hatte sie ganz bewusst von der Seite geschickt. Auch das hat geklappt. Dann bin ich noch mutiger geworden und habe das Holz relativ dicht neben dem Haufen versteckt.
Zwischendurch habe ich echt gedacht, dass das zu mutig war. Jyoti schnüffelte nur das Handtuch ab, unter dem das Holz vorher war und suchte dann in die andere Richtung den Boden ab.
Ein mal kam sie näher an den Haufen, sah ihn und drehte daraufhin wieder ab. Mist! Nach erneutem erfolglosem Abschnüffeln des einen Handtuchs ging sie doch wieder zu den anderen, trotz Haufen - und sie fand es dann zum Glück sehr schnell!
Jackpot und definitiv Ende, ich habe mein Glück schon übermäßig strapaziert heute.
Ich hoffe, ich kann ihr so erst Mal die Hemmung nehmen, in der Nähe der Hölzer zu suchen!
Wie ich dann weiter mache, weiß ich noch nicht so genau. Vielleicht mein Holz unverdeckt zwischen den Handtüchern, neben den neutralen Hölzern?
Nicht alles, aber doch viel davon habe ich gefilmt:
Außerdem habe ich noch 2 Videos vom Rückwärtsgehen für euch, eines von gestern, das andere von heute morgen vor den Hölzern!
Und damit Jola auch mal auf einem eigenen Video zu sehen ist, habe ich uns beim Hinterhandtraining gefilmt.
Sonst machen wir vor allem ruhiges Sitzen - kein sehr spannendes Video!
Ich habe ab heute 4 Wochen frei! Tag 1 in "Freiheit" habe ich gleich mal für ein intensives Training genutzt, das Wetter war ja auch absolut passen.
Morgens haben Jyoti und ich wieder mit der Rückwärts-Clickereinheit angefangen. Die richtige Idee hat sie jetzt!
Vormittags habe ich mir dann beide Hunde geschnappt und bin auf den Hundeplatz gefahren.
Da parallel die Agilitygruppe trainiert hat, habe ich denen einfach ein bisschen was geklaut und mal wieder eine Runde Metagility mit meinen Hunden gespielt.
Metagility setzt sich zusammen aus Metallapportel und Agility und ist - richtig! - Agility mit Metallapportel. Es soll helfen, dass Jola das ekelige Ding vergisst und richtig gut festhält.
Sie ist schon ein alter Metagility-Hase, ab und an spielen wir es immer wieder gerne um die Metallbegeisterung aufrecht zu erhalten.
Mit Jyoti
habe ich es heute zum ersten Mal gemacht. Sie hat eigentlich kein Problem mit Metall und fand das heute etwas komisch. Aber auch für sie eine schöne Sache, um ein bisschen Spaß mit hinein zu bringen. Außerdem konnte ich so oft die korrekte Grundstellung mit Apportel üben!
13.07.2011 - Und weiter ... ähh rückwärts geht es!
Kurz aber intensiv war es heute. Um dem zu vielen Anbieten vorzubeugen, habe ich heute ein paar Mal die Bewegung einer einzigen Pfote beclickt und sie dann in der Position gefüttert, sodass als nächstes eine andere Pfote bewegt wurde.
Schick macht sie das, finde ich!
11.07.2011 - Jeder Rückschritt ist ein Fortschritt!
10.07.2011 - Wir lernen rückwärts gehen...
... oder: Warum es so viel Spaß macht, Jyoti auszubilden! Aber seht selbst:
Wenn nur diese leichte Sabberüberproduktion beim Anblick der Leckerlies nicht wäre... ;)
09.07.2011 - Wir trainieren fleißig!
Ich habe endlich mal wieder Obedience-Trainingsvideos für euch! Ende Juni waren wir auf einem tollen Seminar und haben neben noch mehr Motivation fürs Training auch ein paar Trainingsvariationen mitgenommen.
Eine davon betrifft die Box: Um den Hund in der Prüfung nicht zu enttäuschen, möglichst oft eine leere Box trainieren. Als Überraschung ab und an ein Spielzeug in die Box legen. (Oder Futter oder ein Target, ich finde ein Spielzeug dann aber am Besten)
Nach dem Seminar habe ich mit beiden Hunden nun auch das Schicken zur Pylone angefangen. Hier ist der Aufbau ähnlich wie in der Box. Oft zur leeren Pylone schicken, ab und an ein Spielzeug. Und um dem Hund die richtige Stelle beizubringen, an die er laufen soll, die Stelle vor dem Schicken zeigen. Wenn dort dann kein Spielzeug steht, Hund stoppen und dann belohnen.
Ich bin erstaunt, wie gut das auch mit Spielzeugjunkie Jola funktioniert. Ich hätte von ihr viel mehr Suchen oder Umgucken zu mir (wirf, wirf, wirf!) erwartet. Sie scheint aber zu verstehen, dass es für Gesuche kein Spielzeug gibt, für schnelles Hinlaufen und Stoppen dann aber schon. Nun stoppt sie so schnell auf mein Kommando, dass ich mein Timing noch etwas anpassen muss!
Auch mit Jyoti trainiere ich Box und Pylone wie oben beschrieben. Sie findet es total lustig, definitiv besser als mit dem Target. Da sie - anders als Jola - noch nicht so sicher mit dem Finden der Box ist, zeige ich ihr die Box von Anfang an. Das baue ich ab, sobald sie sich auf mein Startritual ("Siehst du die Pylonen") gut auf die Box konzentriert. Anders als Jola hat sie eigentlich keine Tendenzen nach dem nicht vorhandenen Spielzeug zu suchen und stoppt sehr schön.
Am Anfang des Videos noch ein bisschen Gehopse, Jyoti soll lernen, immer zu mir zurück zu springen, egal aus welchem Winkel. Das klappt soweit gut, der nächste Schritt ist dann Apportieren über die Hürde.
























































