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Ob du dich nun für einen Rassehund oder einen Mischling entscheidest, das liegt ganz bei dir. Bei einem Rassehund kannst du bestimmte Eigenschaften, die typisch für diese Rasse sind, erwarten und dich darauf einstellen. Mit einem Mischling bekommst du eine Wundertüte, da man oft nicht weiß, was alles in diesem Hund steckt. Und selbst wenn man es weiß, bleibt abzuwarten, welche Eigenschaften welcher Rasse nun durchkommen. Die Aussage: "Mischlinge sind viel gesünder als Rassehunde", die man leider immer noch sehr häufig hört, stimmt so nicht. Bei Mischlingen wurden die Eltern nicht auf HD, ED und andere Erbkrankheiten untersucht, wohingegen ein seriöser Züchter darauf achtet, nur zwei Hunde miteinander zu verpaaren, die gesund sind. Leider gibt es jedoch immer wieder Menschen, die meinen, ihre Hündin müsste mindestens ein Mal im Leben Welpen haben und sich zu wenig Gedanken um die Zucht machen. Somit werden dann auch Rassehunde vermehrt, ohne dass auf die Gesundheit geachtet wird. Ich persönlich würde mich bei einem Tierschutzhund immer wieder sowohl für einen Mischling wie für einen Rassehund entscheiden, da ich dabei einem Hund helfe. Außerdem kann ich bei einem erwachsenen Mischling bereits mehr über den Charakter erfahren, als wenn ich einen Mischlingswelpen nehme. Wenn ich einen Welpen möchte, dann kommt für mich nur ein Rassehund von einem guten Züchter in Frage, damit ich die Charaktereigenschaften meines Hundes einschätzen kann und mir sicher bin, dass der Hund auch zu mir passt. Außerdem möchte ich Menschen, die unüberlegt Welpen produzieren, nicht unterstützen. Um den für
dich passenden Hund zu finden, solltest du dir eine Liste schreiben, was für
Eigenschaften dein Hund haben soll. Mit diesen kannst du in
Rassehundebüchern und auch im Internet nach einem Hund suchen, der diesen
Kriterien gerecht wird. Hundetrainer helfen auch gerne beratend vor der
Anschaffung eines Hundes, ein Angebot, was sehr zu empfehlen ist.
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